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Willkommen in Nimburg

Nimburg ist ein Ortsteil von Teningen und liegt in einer malerischen Gegend am Fuße des Nimbergs. Der Nimberg ist eigentlich nur ein kleiner Höhenzug. Seine Lage in der Rheinebene lässt ihn markant hervortreten. Im Laufe der Zeit wurde der Höhenzug zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl  zu einem wundervollen Kleinod. Die Flurbereinigung der 70er Jahre ist an diesem kleinen Höhenzug weitgehend vorbeigegangen. Daher schätzen viele Besucher heute seine Ursprünglichkeit. Mache sprechen sogar vom kleinen Kaiserstuhl, weil er an seinen „großen Bruder“ vor den großen Flurbereinigungen erinnert.

Nimburg

Urkundlich erwähnt ist Nimburg bereits im Jahre 977, wobei man heute weiß, dass diese Urkunde ein Fälschung war. Um das Jahr 1100 herum waren die Grafen von Nimburg allerdings eines der einflußreichsten Adelsgeschlechter im Breisgau.

Bereits 1456 entdeckten die Antoniter die herausragende Lage des Nimberg und gründeten hier ein Kloster. Die Bergkirche erinnert noch heute an dieses Kloster. Das Kloster wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen.  Später wurde das Dorf Nimburg dann am Fuße des Nimberg angesiedelt.

Politisch gehört Nimburg zur Gemeinde Teningen, mit der es ein Bindeglied zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl darstellt.

Der Weinbau spielt auch heute noch eine wichtige Rolle in Nimburg. Ökonomisch ist die Bedeutng des Weinbaus stark zurück gegeangen. Aber viele Nimburger bewirtschaften noch Reben. Das schlägt sich dann im alltäglichen Leben und den Traditionen im Ort nieder. Weinbaulich wird Nimburg dem Kaiserstuhl zugeordnet.

Der Teilort Bottingen gehört spätestens seit dem 13. Jahrhundert zu Nimburg. Nimburg-Bottingen hat trotz der Zugehörigkeit zur Gesamtgemeinde Teningen viel Eigenständigkeit bewahren können.

Bergkirche Nimburg

Eine lange Tradition verbindet Nimburg und die Bergkirche. Als Kloster des Antoniterordens wurde die Kirche in der heutigen Lage gebaut und stellt auch heute noch ein Schmuckstück in der Region dar. Insbesondere die Fresken im Innern der Kirche sind sehenswert und für eine prostestantische Kirche nicht üblich.

Nimburg Beckebirgle

Ebenfalls von weither sichtbar ist das Nimburger Beckebirgle. Der Name Beckebirgle deutet bereits auf die Lage hin: das Gebirge im Becken. Auch wenn der Begriff Gebirge wohl etwas überdimensioniert für die Anhöhe ist, so hat sich der Name Beckebirgle doch im Volksmund etabliert.

In manchen Quellen wird das Beckebirgle als Standort der Burg der Grafen von Nimburg erwähnt. Aber schon aufgrund der geringen Grundfläche ist kaum anzunehmen, dass dort eine Burg Platz gefunden hätte. Vermutlich wurde der sogenannte „Burggraben“ von Hand angelegt und vermutlich zum Bau der eigentlichen Burg verwendet. Es gibt bislang keine Hinweise, wo die Burg tatsächlich stand.

Auf dem Beckebirgle erinnert ein Kriegerdenkmal mahnend  an die vergangenen Kriege. Man kann das Beckebirgle von zwei Seiten aus besteigen und der Ausblick ist phantastisch. Im Osten begrenzt der  Schwarzwald die Oberrheinebene.  Im Westen liegt der Kaiserstuhl. Die Sicht nach Norden zeigt die Riegeler Pforte, die aufgrund ihrer topografischen Lage seit Jahrhunderten große Bedeutung erlangte.

Und am Fuße des Beckebirgles liegt Nimburg und es erstreckt sich der Nimburg in Richtung Süden.

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